Ein gewinnorientierter Markt
Gewinnmaximierung steht im Mittelpunkt der Pharmaindustrie. Im Jahr 2022 erwirtschafteten die zehn größten Pharmaunternehmen der Welt 650 Milliarden US-Dollar. Pfizer und Merck belegen dank umfangreicher Marketingkampagnen, die ihre Marktposition stärken, die Spitzenplätze. Diese Unternehmen konzentrieren sich auf die Behandlung chronischer Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs, da diese eine lebenslange Therapie erfordern und somit einen stetigen Umsatzstrom sichern.
Der Markt für Diabetesmedikamente erreichte beispielsweise im Jahr 2020 ein Volumen von 48,7 Milliarden US-Dollar. Ziel dieser Therapien ist jedoch nicht die Heilung von Diabetes, sondern die Kontrolle seiner Auswirkungen. Studien zeigen jedoch, dass Lebensstil- und Ernährungsumstellungen einige Krankheiten, wie beispielsweise Typ-2-Diabetes, rückgängig machen oder zumindest die Medikamentenabhängigkeit verringern können.
Grenzen konventioneller Behandlungsmethoden: das Beispiel der Statine
Statine, die häufig zur Senkung des Cholesterinspiegels verschrieben werden, sind ein gutes Beispiel für dieses Problem. Obwohl sie als Medikamente zur Reduzierung des Herzinfarktrisikos beworben werden, können sie schwerwiegende Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen, Leberschäden und ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes verursachen. Natürliche Alternativen wie ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Bewegung werden von der Pharmaindustrie oft ignoriert, da sie keine Gewinne abwerfen.
Der Statinmarkt in den USA sollte 2021 Prognosen zufolge 21 Milliarden US-Dollar übersteigen. Zahlreiche Studien stellen jedoch deren Wirksamkeit bei der Vorbeugung von Herzinfarkten bei Menschen ohne vorbestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen infrage. Es ist offensichtlich, dass die Pharmaindustrie mehr an einer Langzeitbehandlung als an einer definitiven Therapie interessiert ist.
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