Das Bild kursiert meist online mit einer Bildunterschrift wie: „Bisher hat niemand die richtige Zahl gefunden.“ Es ist ein cleverer Trick, der alle herausfordert, das Gegenteil zu beweisen. Die Leute kneifen die Augen zusammen, neigen den Kopf und zoomen sogar mit ihren Handys in das Bild hinein, verzweifelt auf der Suche nach dem Geheimnis. Manche behaupten, zufällige Zahlen zu sehen, während andere völlig aufgeben.
Tatsächlich ist die Zahl da, aber es erfordert Geduld und Konzentration. Wenn Sie Ihren Blick entspannen und nicht direkt auf das Bild, sondern über es hinausblicken, wird die Zahl allmählich aus den wirbelnden Linien hervortreten. Bei manchen erscheint sie sofort, bei anderen kann es einige Minuten dauern.
Die Psychologie des Sehens, was andere nicht sehen
Die Popularität solcher Illusionen liegt im Wettbewerbscharakter. Es geht nicht nur darum, die richtige Zahl zu finden, sondern zu den wenigen zu gehören, denen es gelingt. Psychologen erklären dies mit dem natürlichen menschlichen Bedürfnis, sich von der Masse abzuheben und die eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Interessanterweise können Faktoren wie Alter, Sehqualität und sogar die Bildschirmhelligkeit beeinflussen, wie leicht man diese Zahl erkennt. Jemand mit höherem Kontrast kann sie beispielsweise sofort sehen, während andere Schwierigkeiten haben, sie zu erkennen, egal wie lange sie darauf starren.