"Amalka, Liebes, aber hör mal, vielleicht gefällt dir eine der Damen besser? Die sind nett, weißt du, die nehmen dich mit zum Einkaufen, ins Kino..."
Das Mädchen sah ihn mit solchen Augen an, dass ihm das Herz in die Hose rutschte.
„Ich will sie nicht“, sagte sie ruhig, aber bestimmt. „Ich will Clara.“
An diesem Abend versuchte er, sie zu bestechen. Eine neue Puppe? Einen Welpen? Eine Reise nach St. Petersburg? Nichts. Sie schüttelte nur den Kopf.
„Wenn du sie nicht hierbleiben lässt, werde ich nicht mit dir reden“, sagte sie beim Frühstück und umklammerte dabei fest ein Glas Saft.
Und dann zerbrach etwas in ihm. Denn er sah, wie entschlossen das kleine Mädchen war. Und Klara? Sie stand kreidebleich an der Tür. Sie wusste nicht, was sie tun sollte.
Die nächsten Tage herrschte eine seltsame Atmosphäre im Haus. Die Models verließen es wütend und enttäuscht. Roman saß in seinem Büro, angeblich um zu arbeiten, doch seine Gedanken waren woanders. Er fragte sich: Warum Klara? Kannte er die Frau, die sich zwei Jahre lang um sein Haus gekümmert, gekocht und seine Wäsche gewaschen hatte, wirklich, und die nun plötzlich im Mittelpunkt des ganzen Aufruhrs stand?
Eines Abends sah er sie zusammen. Amalia im Schlafanzug, Klara neben ihr auf dem Sofa, las ihr eine Geschichte vor. Das Mädchen hatte sich an sie gekuschelt, die Augen schon fast geschlossen. Und da bemerkte Roman etwas, was ihm vorher entgangen war: Frieden. Wärme. So einfache, aufrichtige Güte.
Als Klara das Buch beiseite legte und aufblickte, trafen sich ihre Blicke.
"Mr. Roman... ich wollte nie...", begann sie leise, doch er hob die Hand.
„Ich weiß“, antwortete er und lächelte zum ersten Mal seit langer Zeit sanft.
An diesem Abend wurde ihm klar, dass das Leben manchmal keine Pläne oder aufwendige Inszenierungen braucht. Manchmal genügt ein einfaches, kindliches „Ich will“, um uns die Augen für das wirklich Wichtige zu öffnen.
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