In der großen Villa der Familie Lanski herrschte eine so tiefe Stille, dass man eine Fliege summen hören konnte. Die sechsjährige Amalia, in einem hellblauen Kleid, stand mitten im Wohnzimmer, hob ihren kleinen Finger und sagte ruhig:
— Papa, ich wähle sie.
Sie zeigte auf Clara. Die Haushälterin.
Klara keuchte auf und presste instinktiv die Hände an ihre Brust.
"Ich? Amalia, Liebes... nein, das muss ein Irrtum sein..."
Das kleine Mädchen blickte sie mit diesem ernsten Blick an, der jeden entwaffnen konnte.
„Du bist gut zu mir“, flüsterte sie, aber laut genug, dass es alle hören konnten. „Wenn Papa beschäftigt ist, liest du mir Geschichten vor. Ich möchte, dass du meine Mama bist.“
Ein Raunen ging durch den Salon. Die Models, die Roman Lanski aus ganz Europa eingeflogen hatte, tauschten vielsagende Blicke. Alle waren perfekt: High Heels, rote Lippen, Haare wie aus der Shampoo-Werbung. Und Amalia – als hätte sie sie gar nicht bemerkt.
Roman erstarrte. Dem Millionär, der noch nie eine Verhandlung verloren hatte, wurde plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen. Er hatte seine Frau vor drei Jahren beerdigt, und seitdem er alleinerziehend war, hatte er alles versucht, um sicherzustellen, dass es Amalia an nichts fehlte. Er fand, es sei an der Zeit, eine neue Partnerin zu finden – nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Tochter.
Und sie… zeigte auf eine Frau in einer einfachen Schürze und einem schwarzen Kleid.
Roman knirschte mit den Zähnen. Das war nicht geplant. Er versuchte, die Situation zu retten.
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